Satzung des Vereins „Förderverein Philosophy & Economics“

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Von der Gründungsversammlung am Mittwoch, 21. Juli 2004 in Bayreuth beschlossen.

  1. Name, Sitz und Geschäftsjahr
  2. Zweck, Förderziele, Mittelverwendung
  3. Mitgliedschaft
  4. Beiträge
  5. Organe des Vereins
  6. Vorstand
  7. Die Mitgliederversammlung
  8. Der Beirat
  9. Rechnungsprüfer
  10. Satzungsänderung
  11. Auflösung
  12. Salvatorische Klausel
  13. Geltung der Satzung

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen „Förderverein Philosophy & Economics“.
  2. Der Verein hat seinen Sitz in Bayreuth.
  3. Der Verein soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht Bayreuth eingetragen werden. Nach der Eintragung führt er den Zusatz „e.V.“.
  4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

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§ 2 Zweck, Förderziele, Mittelverwendung

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig.
  2. Zweck des Vereins ist die gemeinnützige Förderung des Studienganges Philosophy & Economics an der Universität Bayreuth und die Bildung eines Netzwerkes aus Studierenden, Doktoranden, Absolventen, Dozenten und Förderern um,
    1. den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft,
    2. Studierende in Ausbildung und Berufsfindung,
    3. Dozenten hinsichtlich der Konzeption und Umsetzung des Curriculums materiell und ideell zu unterstützen,
    4. ein lebendiges und weitgreifendes Alumni-Netzwerk zu schaffen.
  3. Der Satzungszweck wird in erster Linie erfüllt durch:
    1. Förderung des Austausches von Wissen und Erfahrung zwischen Theorie und Praxis,
    2. Förderung von Einzelprojekten, die sich mit wissenschaftlichen und praxisrelevanten philosophisch-ökonomischen Themen beschäftigen,
    3. Förderung von Gastvorträgen, Vortragsreihen, Tagungen und Symposien,
    4. Begleitung und Beratung des Studienganges bei der Erweiterung des Curriculums insbesondere durch die Praxis,
    5. Förderung der Lehre und Wissenschaft durch Unterstützung beispielsweise bei Exkursionen und Praxisseminaren,
    6. Förderung der Studierenden bei Auslandsstudien, wissenschaftlichen Exkursionen, Praktika, innovativen Abschlussarbeiten und Dissertationen,
    7. Förderung des Netzwerkes durch Veranstaltung von Treffen.
  4. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins in ihrer Eigenschaft als Mitglieder. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  5. Die zur Erreichung des Zwecks erforderlichen Mittel werden durch Beiträge, freiwillige Zuwendungen und Spenden aufgebracht.

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§ 3 Mitgliedschaft

  1. Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern:
    1. Ordentliche Mitglieder des Vereins können alle natürlichen und juristischen Personen werden, deren Zweck und Tätigkeit oder Interesse im Zusammenhang mit § 2 dieser Satzung stehen. Anträge zur Aufnahme sind schriftlich zu stellen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Tag des Vorstandsbeschlusses. Bei Ablehnen entscheidet die ordentliche Mitgliederversammlung auf schriftlichen Antrag hin endgültig.
    2. Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des Vorstandes durch Abstimmung der Mitglieder berufen; eine Abstimmung anhand elektronischer Kommunikationsmittel ist zulässig.
  2. Die Mitglieder erkennen die Satzung des Vereins an. Sie verpflichten sich, jede Veränderung der postalischen oder elektronischen Adressdaten unverzüglich mitzuteilen. Jedes Mitglied erkennt mit seinem Beitritt an, dass seine postalischen oder elektronischen Adressdaten jedem anderen Mitglied zur Kenntnis gegeben werden. Ferner erkennt jedes Mitglied mit Unterzeichnung der Beitrittserklärung an, Adressdaten anderer Mitglieder nicht an Dritte weiterzugeben.
  3. Jedes ordentliche Mitglied hat bei Abstimmungen eine Stimme und ist antragsberechtigt. Ehrenmitglieder haben, sofern sie kein ordentliches Mitglied sind, kein aktives und passives Stimmrecht.
  4. Die Mitgliedschaft einer natürlichen Person endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod. Die Mitgliedschaft einer juristischen Person endet durch Austritt, Ausschluss oder Auflösung derselben.
  5. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand mit einer sechswöchigen Kündigungsfrist zum Jahresende.
  6. Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstandes. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Der Ausschluss ist dem Mitglied in begründeter Form per Einschreiben bekannt zu machen. Ausschlussgründe sind insbesondere
    1. vereinsschädigendes Verhalten,
    2. Verstoß gegen die Satzung,
    3. Rückstand mit der Beitragszahlung um mehr als ein Jahr trotz zweimaliger Mahnung.
  7. Gegen den Ausschluss kann innerhalb von sechs Wochen nach Beschluss schriftlich Berufung eingelegt werden. Dem Mitglied ist darüber hinaus eine Anhörung vor der nächstfolgenden Mitgliederversammlung zu gestatten. Die Abstimmung in der Mitgliederversammlung hat geheim zu erfolgen. Die Entscheidung bedarf keiner Begründung und ist endgültig. Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung ruhen die Rechte des betroffenen Mitgliedes.
  8. Die Mitglieder haben weder während der Vereinzugehörigkeit noch nach ihrem Ausscheiden Anspruch auf das Vereinsvermögen. Eine Rückgewähr von Einlagen, Beiträgen und Spenden erfolgt nach Ausscheiden nicht.

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§ 4 Beiträge

  1. Von den ordentlichen Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Höhe und Fälligkeit der Beiträge werden von der Mitgliederversammlung in einer Beitragsordnung auf Vorschlag des Vorstandes festgesetzt.
  2. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

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§ 5 Organe des Vereins

  1. Organe des Vereins sind:
    1. der Vorstand,
    2. die Mitgliederversammlung,
    3. der Beirat.

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§ 6 Vorstand

  1. Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der 1. Vorsitzende sowie der 2. Vorsit-
    zende. Sie vertreten je stets allein. Im Innenverhältnis gilt: Der 2. Vorsitzende
    darf nur im Verhinderungsfall des 1. Vorsitzenden tätig werden. Des Weiteren
    besteht der Vorstand aus einem Schatzmeister und einem Schriftführer. Ins-
    gesamt muss es mindestens vier Vorstandsmitglieder geben, höchstens aber
    sechs. Über die Verteilung der Posten innerhalb des Vorstandes entscheidet
    der Vorstand selber.
  2. Vorstandsmitglieder werden direkt von der Mitgliederversammlung für die
    Dauer von zwei Jahren gewählt. Der Vorstand bleibt im Amt bis ein neuer Vor-
    stand gewählt ist. Die Wiederwahl ist möglich. Scheidet ein Mitglied des Vor-
    standes während der Amtsperiode aus, wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied
    für den Rest der Amtsdauer des ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedes. Die
    Abwahl eines Vorstandsmitgliedes durch die Mitgliederversammlung benötigt
    eine Zweidrittelmehrheit.
  3. Der Vorstand ist für die Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit diese nicht durch die Satzung einem anderen Organ des Vereins zugewiesen sind. Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben. Der Vorstand hat vor allem folgende Aufgaben:
    1. Führung der laufenden Geschäfte des Vereins,
    2. Vorbereitung der Mitgliederversammlung nebst Erstellung der Tagesordnung,
    3. Einberufung der Mitgliederversammlung,
    4. Ausführung der durch die Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse,
    5. Aufstellung eins Haushaltsplanes für jedes Geschäftsjahr, Abfassung eines jährlichen Geschäftsberichtes und Feststellung der vom Schatzmeister aufzustellenden Jahresrechnung,
    6. Abschluss und Kündigung von Verträgen,
    7. Beschlussfassung über Aufnahme, Streichung und Ausschluss von Mitgliedern gemäß § 3 dieser Satzung,
    8. Anstellung und Kündigung von Mitarbeitern und Hilfskräften.
  4. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen oder im Wege der schriftlichen Einwilligung.
    1. Die Vorstandssitzungen werden vom 1. Vorsitzenden schriftlich mit einer Frist von einer Woche einberufen. Die vorläufige Tagesordnung ist allen Vorstandsmitgliedern mit der Einladung zu übergeben. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte des Vorstandes, darunter der 1. Vorsitzende oder der 2. Vorsitzende, anwesend sind. Die Vorstandssitzungen werden, sofern nicht anders vereinbart, durch den 1. Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung durch den 2. Vorsitzenden geleitet. Die Beschlüsse werden mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung. Über die Sitzung ist ein Protokoll zu führen, das vom Leiter der Vorstandssitzung und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist. Die Niederschrift soll Ort und Zeitpunkt der Sitzung sowie die Namen der Teilnehmer, die gefassten Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthalten.
    2. Im Falle der Beschlussfassung durch schriftliche Einwilligung stellt der 1. Vorsitzende die Beschlussvorlage jedem Vorstandsmitglied zu. Ein Beschluss ist zustande gekommen, wenn innerhalb einer Frist von zwei Wochen mindestens vier Vorstandsmitglieder ihre Einwilligung schriftlich erklären. Der 1. Vorsitzende hat über gefasste Beschlüsse und Abstimmungsergebnisse ein Protokoll zu führen.
  5. Der Schatzmeister verwaltet die Kasse des Vereins und führt Buch über Einnahmen und Ausgaben. Der Schatzmeister stellt die Jahresrechnung auf.
  6. Der Schriftführer fertigt Beschluss-und Ergebnisprotokolle über Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen an. Bei dessen Abwesenheit wird vom Leiter der Vorstandssitzung ein anderes anwesendes Vorstandsmitglied als Schriftführer ernannt.

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§ 7 Die Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist jedes Jahr durch den Vorstand einzuberufen.
  2. Die Mitglieder sind unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich oder per elektronischer Post mit mindestens einmonatiger Frist einzuladen.
  3. Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
    1. Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Vorstandes und dessen Entlastung,
    2. Individuelle Wahl und Abwahl der Mitglieder des Vorstandes,
    3. Wahl von zwei Rechnungsprüfern,
    4. Genehmigung des vom Vorstand vorgelegten Haushaltsplanes,
    5. Genehmigung der Beitragsordnung,
    6. Ernennung von Ehrenmitgliedern,
    7. Beschlüsse über Satzungsänderungen und Vereinsauflösung.
  4. Die Beschlussfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit, es sei denn, die Satzung schreibt eine andere Mehrheit vor. Die Beschlussfassung erfolgt in offener Abstimmung, auf Antrag auch in geheimer Abstimmung. Die Beschlussfassung kann auch auf Initiative des Vorstandes durch ein geeignetes elektronisches Abstimmungstool im geschützten Mitgliederbereich der Internetseite des Vereins erfolgen, sofern die Satzung dies nicht ausschließt. Bei elektronischer Abstimmung sind die Mitglieder mindestens vier Wochen vor Abstimmungstermin unter Nennung des Abstimmungsgegenstandes und notwendigen Erläuterungen davon schriftlich oder per elektronischer Post in Kenntnis zu setzen.
  5. Für die Wahl der Vorstandsmitglieder ist die absolute Stimmenmehrheit erforderlich. Im zweiten Wahlgang ist gewählt, wer die meisten Stimmen auf sich vereinigt. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.
  6. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Anzahl der abgegebenen Stimmen der Mitglieder, außer die Satzung schreibt eine bestimmte Beteiligung vor.
  7. Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Hierzu ist er verpflichtet, wenn ein Viertel der Mitglieder dies unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich beantragt.

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  § 8 Der Beirat

  1. Der Beirat soll den Vorstand des Vereins beratend unterstützen.
  2. Beiratsmitglieder müssen Mitglieder des Vereins sein. Sie werden in der Mit-
    gliederversammlung vorgeschlagen und mit Zweidrittelmehrheit von der Mit-
    gliederversammlung bestätigt. Die Anzahl und Amtsdauer der Mitglieder ist
    nicht beschränkt. Abwahl ist nur durch die Mitgliederversammlung mit einer
    Zweidrittelmehrheit möglich. Jedes Mitglied des Beirates kann jederzeit ersatz-
    los zurücktreten.
  3. Alle wesentlichen Beschlüsse des Vorstandes sind dem Beirat mitzuteilen.

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§ 9 Rechnungsprüfer

  1. Die Mitgliederversammlung wählt zwei Rechnungsprüfer für die Dauer von zwei Jahren. Wiederwahl ist zulässig. Die Rechnungsprüfer dürfen keine Vorstandsmitglieder sein.
  2. Die Rechnungsprüfer prüfen die Geschäftsführung des Vorstandes, insbesondere die Bücher und Konten des Vereins nach eigenem Ermessen, mindestens jedoch einmal im Jahr. Die Rechnungsprüfer haben das Recht, die Kasse und die Bücher des Vereins jederzeit einzusehen und zu prüfen.
  3. Die Rechnungsprüfer berichten der Mitgliederversammlung über die Ergebnisse der Prüfung.

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§ 10 Satzungsänderung

  1. Anträge zur Satzungsänderung sind der Einladung zur Mitgliederversammlung schriftlich mit einer Erläuterung und der Gegenüberstellung des geltenden Wortlautes des betreffenden Satzungsabschnittes beizufügen.
  2. Beschlüsse über die Satzungsänderung bedürfen einer Dreiviertelmehrheit aller Mitglieder.

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§ 11 Auflösung

  1. Die Auflösung kann nur durch die zu diesem Zweck einberufene Mitgliederversammlung beschlossen werden. Die Mitgliederversammlung beschließt auch über die Art der Liquidation.
  2. Für die zur Auflösung notwendigen Beschlüsse ist eine Dreiviertelmehrheit notwendig. Diese Beschlüsse dürfen nur von in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitgliedern gefasst werden; eine elektronische Abstimmung ist nicht zulässig.
  3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Universität Bayreuth mit der Auflage, es unmittelbar und ausschließlich zugunsten des Studienganges Philosophy & Economics zu verwenden. Die Beschlüsse dürfen erst nach Einwilligung des zuständigen Finanzamtes durchgeführt werden.

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§ 12 Salvatorische Klausel

  1. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Satzung ganz oder teilweise ungültig sein oder werden, so wird dadurch der Bestand der übrigen Satzung nicht berührt.
  2. Unwirksame Bestimmungen sind durch gültige Bestimmungen zu ersetzen.

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§ 13 Geltung der Satzung

  1. Diese Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am Mittwoch, 16. Juni 2016 in Bayreuth beschlossen.

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2010_06_06_Beitragsordnung.pdf